SEAT
SEAT 2015-2017
reingekommen über Indra und Cognizant
Business Analyst, PMO
- Fokus auf Prozessoptimierung und agilen Projekten
- Durchführung von Anforderungsworkshops und Interviews zur Spezifikation von Anforderungen
- Erstellung und Refinement von User Stories, Pflege und Priorisierung des Product Backlogs
- Unterstützung des Projekt-Controllings bei Kapazitätsplanung und Projektüberwachung
- Einführung agiler Methoden wie Scrum und Kanban,
- Entwicklung von Reporting- und Monitoring-Mechanismen zur Projektsteuerung und Qualitätssicherung
Tools: Jira · Confluence · Microsoft Project · BPMN für Prozessmodellierung
Während meiner Tätigkeit als Business Analyst und PMO bei SEAT von 2015 bis 2017 gab es einige Erfolge, Herausforderungen und Lernmomente, die meinen Weg in die agile Arbeitsweise nachhaltig geprägt haben:
Erfolge:
Einer meiner größten Erfolge war die Einführung agiler Methoden wie Scrum und Kanban in cross-funktionalen Teams. Das Team war anfangs recht skeptisch gegenüber diesen Methoden, da sie eine Umstellung von traditionellen Prozessen forderten. Doch durch klar strukturierte Anforderungsworkshops und kontinuierliche Schulungen konnten wir das Team davon überzeugen, dass die Umstellung ihnen mehr Flexibilität und Transparenz bringen würde. Letztendlich führte dies zu einer Verkürzung der Time-to-Market um 8% für mehrere Projekte, was sowohl die Kundenzufriedenheit steigerte als auch intern positiv wahrgenommen wurde.
Herausforderungen überwunden:
Eine weitere Herausforderung bestand in der Kapazitätsplanung und Projektüberwachung. Wir arbeiteten mit einer Vielzahl von Tools wie Jira und Microsoft Project, was oft zu Dateninkonsistenzen führte, da die Teams verschiedene Systeme nutzten. Ich entwickelte einen standardisierten Reporting-Mechanismus und führte regelmäßige Sync-Meetings ein, bei denen wir die Daten aus verschiedenen Tools manuell abglichen. Dies half uns, klare Prioritäten zu setzen und Engpässe im Voraus zu erkennen. Es war zwar zeitaufwändig, aber letztlich schuf es die Grundlage für eine konsistentere Planung.
Fehlschlag und Erkenntnis:
Ein Fehlschlag, den ich ehrlich reflektiere, war der Versuch, Scrum zu früh in einem noch stark hierarchisch geprägten Bereich einzuführen. Ein Teil der Führungsebene war zwar bereit für Veränderung, aber der Widerstand der Teams gegen die Einführung agiler Prinzipien war größer als erwartet. Die agile Denkweise war für einige ein zu großer Schritt, was zu Frustrationen führte. Diese Erfahrung zeigte mir, wie wichtig Change Management und die Einbindung der Mitarbeiter in den Veränderungsprozess ist. Rückblickend hätte ich das Team schrittweiser an agile Methoden heranführen sollen, anstatt sie auf einmal zu implementieren.
Insgesamt haben mich diese Erlebnisse gelehrt, wie wichtig Empathie, Geduld und klare Kommunikation in der Arbeit mit agilen Methoden sind – Qualitäten, die mir auch heute als Agile Coach zugutekommen. Sie haben mir außerdem gezeigt, dass echte Transformation Zeit braucht und der Fokus auf systemisches Denken und kontinuierliches Feedback essenziell ist.
Diese Erfahrungen würde ich gerne bei ... einbringen, um gemeinsam an weiteren spannenden Projekten zu arbeiten.