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Die Annemann Force

Theodor Annemann (1907 - 1942) gilt als Vater der Mentalmagie und er wies der Zauberei einen neuen Weg. Unter anderem ersann die gleichnamige Force. Hierbei geht es darum den Zuschauer psychologisch so zu führen, dass er das wählt, was der Künstler möchte. Diese Wahl heißt auch gezwungene Wahl.

Beispiel: Gehen wir davon aus das die Gegenstände A, B, C, D und E zur Wahl stehen. Nun ist der Zuschauer so zu führen, wie es sich der Künstler vorher zurechtgelegt hat. Beispielsweise kann eine Vorhersage getätigt werden, die vor der Wahl, für alle sichtbar, deponiert wird. Der Künstler möchte das Gegenstand C gewählt wird. Nun geht es darum die Worte exakt und genau zu wählen und zu formulieren. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Anweisung des Künstlers flüssig vorgetragen werden. Der Künstler darf nicht während des Wahlvorganges ins Stocken kommen. 

Vorschlag zur Positionierung, aus Sicht des Performers!

A C B D E  oder  A B D C E

1. Nehmen Sie bitte einen Gegenstande auf.

Der Künstler gibt eine klare Anweisung sagt aber nicht was damit geschehen soll. Bei richtiger Positionierung der Gegenstände ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass Gegenstand C schon dabei ist. 

Wenn dem so ist geht es mit Schritt 5. weiter, wenn dem nicht so ist:

2. Diese beiden Gegenstände scheiden aus.

3. Nehmen Sie zwei weitere Gegenstände auf.

Ist Gegenstand C nun dabei, siehe 5. Ist Gegenstand C nicht dabei, ist nur ein Gegenstand übrig geblieben, dass heißt die zwei aufgenommenen Gegenstände scheiden ebenfalls aus. Gegenstand C ist nun übrig geblieben. Für den Zuschauer sieht es so aus als hätte er 4 Gegenstände eliminiert und der Künstler hätte den Gegenstand voraus gesagt der übrig bleibt. 

4. Nun ist nur ein Gegenstand übrig geblieben, schauen wir uns die Vorhersage an. 

5. Ein Gegenstand ist für Sie und einer für mich.

Egal wo Gegenstand C landet, der andere Gegenstand scheidet aus. Wenn der Zuschauer Gegenstand C behält wird gesagt er habe diesen nun gewählt, weil er ihn ja in der Hand hält. Hat der Künstler Gegenstand C so scheidet der Gegenstand des Zuschauers aus, was logisch erscheint, da er ja schon Gegenstände eliminiert hat. 

Wer in der Vorführung schon sicherer ist sagt dem Zuschauer, dass er sich einen Gegenstand aussuchen soll, ist C nicht dabei wird ganz schnell die Aufforderung ausgesprochen: und noch einen, danach wird wie in  wie unter 1. Angegeben verfahren. Wählt der Zuschauer jedoch direkt C: BINGO!

Das kann dann richtig verkauft werden: Sie hatten die absolut freie Wahl und haben sich für C entschieden! Bei richtiger Auswahl liegt die Wahrscheinlichkeit für dieses Ereignis bei über 60% (eigene Feldstudien).

Im Vorfeld zu einer solchen gewzungene Wahl kann der Performer erwähnen, dass es sich um eine spontane Entscheidung handeln soll und der Zuschauer unmittelbar seinen Anweisungen folgen soll.

Es ist natürlich auch möglich dies mit 3 oder 4 Gegenständen zu tun, mehr als 5 sollten es nicht sein.