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Die dreifache Vorhersage 43

Die dreifache Vorhersage

Effekt: 18 Karten werden dem Zuschauer in 3 6er Reihen bildunten gegenüber gelegt. Diese werden kurz vorgezeigt: verschiedene Dinge, die jeder bei sich trägt, werden auf den Karten gezeigt: eine Streichholzschachtel, eine Nagelfeile etc. In jede Reihe soll er einen Gegenstand des alltäglichen legen, die er selbst bei sich hat. In unserem Beispiel ein Kugelschreiber, ein Ring und eine größere €-Münze. Der mitwirkende Zuschauer hat die freie Wahl. Als erstes legt er den Kugelschreiber in die erste (oberste) Reihe. Danach soll er eine Zahl von 1 bis 6 nennen (diese Zahl kann auch gewürfelt werden oder es wird zu diesem Zwecke ein Würfel benutzt, der dann statt des Ringes verwendet wird.) Auf die Position der genannten Zahl wird der Ring gelegt. Zuletzt soll er in die 3. (unterste) Reihe das von Ihm ausgewählte €-Stück an eine Position legen.

Nach der Wahl des Zuschauers werden die nicht belegten Karten weggenommen und vereinzelt gezeigt; alle nochmals zu zeigen dauert zu lange. Zum Ende liegen 3 Gegenstände auf 3 Karten: unter jedem Gegenstand liegt die Karte, die den Gegenstand als Symbol trägt! Voila.

Setup: 18 Karten wie unten abgebildet mit der Bildseite nach unten auf den Tisch legen. Das Grundmerkmal dieses Tricks ist, dass in jeder Reihe zunehmend mehr gleiche Karten des jeweiligen Gegenstandes liegen. Das Set mit der entsprechenden Münze wird hinzugefügt unmittelbar nachdem der Zuschauer sich für eine Münze entschieden hat.

Vorführung: Der Vorführende verspricht ein Experiment in Übereinstimmung mit alltäglichen Gegenständen. Nicht zuletzt dies macht dieses Kunststück so attraktiv. Es wird ein Kugelschreiber benutzt, ein Ring und eine größere €-Münze. Im Idealfall nimmt der Vorführende die Gegenstände alle vom Zuschauer entgegen. Die ersten 12 Karten sind immer die gleichen, in der geforderten Reihenfolge s.u. Die letzten 6 Karten bestehen aus dem Abbild der Streichholzschachtel, die zu unterst liegt und 5 gleichen Karten, die die gewählte Münze des Zuschauers symbolisiert. Aus diesem Grunde gibt es für die letzten 6 Karten 3 verschiedene Sets. Das entsprechende Set wird den anderen 12 Karten hinzugefügt, nachdem der Zuschauer die Münze gewählt hat bzw. eine aus seiner Geldbörse herausgenommen hat; deshalb frage ich auch zuerst immer nach dem Geldstück.

Da nach einer größeren €-Münze gefragt wird kommen so gesehen nur ein 50 Centstück sowie eine 1€ oder eine 2€ Münze in Frage. Nach der Münze wird zuerst gefragt: so bleibt Zeit genug die Karten hervor zu holen und der Zuschauer denkt, dass es nur diese 18 Karten geben würde.

Es wird nun gezeigt, dass es sich um alltägliche Gegenstände handelt: die Streichholzschachtel liegt zu unterst und wird ohnehin kurz sichtbar, wenn die Bildseite zu den Zuschauern gezeigt wird. Danach werden noch die ersten beiden oberen Karten kurz gezeigt: die Zigarettenschachtel und die Nagelfeile.

Nach der ersten Wahl werden alle 5 anderen Karten vorgezeigt, nach der zweiten Wahl 2 bis 3 und nach der letzten Wahl nur mehr eine Karte: zu diesem Zeitpunkt hat sich der Zuschauer schon daran gewöhnt die Karten zu sehen und wird nachher im Glauben sein, dass er alle Karten gesehen hätte!

In Reihe 1 erfolgt eine gezwungen Wahl. Der Zuschauer soll den Kugelschreiber auf die Karten legen. Da die Karten eng beieinander liegen wird der Kugelschreiber über zwei Karten liegen und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit mit einer Seite auf Karte Nummer 3 von links. Wenn dem so ist wird der Kugelschreiber auf die Karte mit dem Kugelschreiber auf der unten leigenden Bildseite umplatziert, so dass der Kugelschreiber nur auf dieser Karte liegt. Alle anderen 5 Karten werden nun umgedreht und vorgezeigt: die Auswahl bleibt liegen und es geht mit dem Ring in Reihe 2 weiter (wenn der Ring gegen einen anderen Gegenstand ersetzt wird: so werden beispielsweise 3 Würfelkarten verwendet, die die Stelle der Ringkarte einnehmen – im Set ist auch noch die Variante Smartphone enthalten). 

Sollte der Kugelschreiber nicht an der richtigen Stelle liegen, so scheiden diese beiden Karten aus und der Kugelschreiber wird erneut platziert: entweder kommt er richtig zu liegen, dann geht es in Reihe 2 weiter oder (fast noch besser) es bleibt die Kugelschreiberkarte als einzige nicht belegt (ggf. scheide ich nun 3 Karten aus, weil ich großzügig bin): dann sind alle Karten ausgeschieden auf die der Kugelschreiber gelegt wurde. In diesem Falle warte ich bis zum Schluß mit dem Vorzeigen der Karten der 1. Reihe. Die Karten scheiden aus und lediglich eine bleibt übrig: neben (nicht auf) diese Karte platziere ich dann den Kugeschreiber (ich hatte ihn ja in der Hand weil Karten unter dem Kugelschreiber ausgeschieden sind).

In Reihe 2 und 3 hat der Zuschauer wirklich die freie Wahl.

 In Reihe 2 geschieht dies durch das Abzählen bis 6. Bei einer ungeraden Zahl zählt der Vorführende von links nach rechts: hier liegt der Ring an Positon 1,3 und 5. Bei einer geraden Zahl zählt der Vorführende von rechts nach links; hier sind die geraden Positionen 2,4 und 6 belegt. Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet, denn die Richtung des Abzählens entscheidet. Einen Würfel zu benutzen bietet sich aufgrund des Abzählens an und gibt dem Zufall noch mehr Raum. Es kann auch beim Ring trotzdem gewürfelt werden. Die zwei Karten neben der Auswahl können umgedreht werden, die andern verdeckt wegräumen und die 3. noch indifferente Karte zum Schluß: diese kann noch gezeigt werden oder kommentarlos blitzen, also sichtbar sein.

Reihe 3 ist schon etwas frech. Es ist natürlich darauf hinzuweisen, dass der Zuschauer auch eine Münze mit einem andern Wert hätte wählen können. Wenn der Zuschauer wirklich auf die 6. Karte und somit auf die Streichholzschachtel kommt (was so gut wie nie passiert) weisen wir höflich darauf hin, dass wir diese Karte ja schon kennen. Auf welche der 5 anderen Karten die Münze gelegt wird ist ja nun einerlei, weil die Karten alle identisch sind. Die nicht belegten Karten werden kommentarlos beiseite geräumt (ohne sie zu zeigen) mit der Ankündigung nun alles aufzulösen. Da schon viele Karten umgedreht worden sind und es dem Ende zugeht wird den Zuschauern nicht in Erinnerung bleiben, dass Sie von der letzten Reihe maximal die Streichholzschachtel gesehen haben.

Nun liegen 3 Gegenstände auf 3 Karten (eventuell liegt der Kugelschreiber neben der Kugelschreiberkarte), mit dem Hinweis, dass es ja ganz viele unterschiedliche Karten gibt und damit eine Vielzahl von Möglichkeiten, werden die 3 Karten nun präsentiert. Explizit kann noch erwähnt werden, dass es ja auch ein ganz anderes €-Stück hätte sein können!

Der Zuschauer erlebt drei Übereinstimmungen bei, aus seiner Sicht, absolut freier Wahl – das kann schon was.

Zigaretten      Nagelfeile      Kugelschreiber       Brille  Büroklammer          Pass

RingNotizbuchRingLippenstift      Ring         Kreditkarte

Münze     Münze        Münze                Münze           Münze     Streichhölzer

Die entscheidende Karte in Reihe 1 liegt an 3. Stelle von links, es kann auch die Brille oder die Nagelpfeile sein, dann nicmmt diese Karte die 3. Stelle von links ein.

Für den                kann auch das               der               oder der                 genommen werden. Insbesondere ist es interessant die Zahl von eins bis 6 nicht nennen, sondern würfeln zu lassen. Das Smartphone des Zuschauers zu nehmen ist die zeitgemäße Erweiterung auf ein Utensil, welches heutzutage nahezu jedr mit sich führt.

In die 3. Reihe kommt der Satz an Münzen mit der Streichholzschachtel, die der Zuschauer gewählt hat – wir sind auf € 1, € 2 und 50 Cent vorbereitet: wenn eine große €-Münze verlangt wird, sollte eine dieser drei Münzen dabei sein; es ist hierbei zu betonen, dass der Zuschauer die freie Wahl hat. Alle Symbole sind als Vorlage im Anhang verzeichnet.