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Das Gilbreath Prinzip 33

Dies ist ein mathematisches Prinzip, welches ich hier nicht näher ausführen möchte: es füllt Bücher. Fakt ist: es handelt sich um ein gelegtes Spiel, welches nach einem Riffelmischen, welches auch ein Laie ausführen kann, in einem Zustand ist, mit dem unglaubliche Dinge erreicht werden können. Es wird ein 52 Blatt Pokerspiel verwendet.

Vorbereitung: _das GESAMTE Spiel wird nach Werten und Farben sortiert_. Folgende Kriterien: es werden vier Reihen gebildet. Immer gleiche Werte rot und schwarz abwechselnd, demnach eine Reihe mit 4 gleichen Werten und darunter wieder vier Karten eines Wertes, wobei nun auf eine rote Karte eine schwarze Karte kommt. Am einfachsten ist es alle Karten auseinander zu sortieren und erst einmal 13 Stapel zu bilden: alle Asse, alle 2er, alle 3er bis zu allen Königen. Danach die Karten willkürlich, dass es zufällig aussieht, wie unten sortieren; deshalb fange ich mit den 3ern an.

Beispiel: 

Stapel 1         Stapel 2

A   B         C          DReihe gleicher Werte

3     3      3        3               1

10  10       10      102

Q     Q      Q        Q3

usw.  usw. usw.      2-11

7       7       7        712

K      K       K        K13

Es ist nur entscheidend rot und schwarz abzuwechseln, ob es Karo oder Herz bzw. Pik oder Kreuz ist, ist nicht relevant. Ich schließe immer mit den Königen – aus gewissen Gründen.

Nachdem die Karten so sortiert sind haben wir in Reihe A, B, C und D jeweils 13 Karten: alle Werte einmal, rot schwarz abwechselnd.

Nun wird der Stapel A zusammengelegt: Herz3 unten, Karo König oben; Karten liegen bildoben auf einem Stapel. Darauf kommt Stapel B: also die Kreuz3 auf den Karo König und der Pik König liegt dann oben: die Stapel A und B werden Stapel 1.

Stapel C wird zusammengelegt: unter Karo 3 und oben Herz König. Darauf kommt Stapel D, also Pik 3 auf Herz König und ganz oben liegt dann der Kreuz König. Stapel C und D werden Stapel 2.

Abschließend und ganz wichtig! _Stapel 2 wird nun umgezählt_: dies bedeutet, dass der Kreuz König als unterste Karte auf den Tisch kommt und die Karo 3 die oberste Karte wird. Beim umzählen kannst Du nochmals kontrollieren, ob immer eine rote auf eine schwarze Karte folgt.

Es sind nun zwei Stapel endstanden: Stapel 1 unten Herz 3 und oben Pik König und der UMGEZÄHLTE Stapel 2, jetzt oben Karo 3 und unter der  Kreuz König.

Der umgezählte Stapel 2 kommt nun auf den Stapel 1. Endresultat ist ein gelegtes Kartenspiel rot schwarz abwechselnd, ganz unten liegt die Herz 3 und ganz oben liegt die Karo 3 und genau in der Mitte liegen die beiden schwarzen Könige unmittelbar aufeinanderfolgend: dies ist die einzige Stelle im Spiel wo zwei schwarze Karten aufeinanderfolgen: sonst ist die Reihenfolge rot schwarz. Zusätzlich ergibt sich folgende Reihenfolge: es liegt immer die „Bruderkarte“ gleich weit von der Mitte entfernt. Dies heißt oben und unten liegen die beiden roten 3er, zweite Karte von unten ist in unserem Beispiel die Kreuz 10, also ist die zweite Karte von oben die Pik10, die dritte von unten die Herz Dame und demgemäß die 3. Von oben die Karo Dame ( Q ). Daher treffen sich in der Mitte die beiden schwarzen Könige.

Effekt: Ein vorher offen gezeigtes Kartenspiel wird ungefähr in zwei Hälften geteilt und riffle gemischt; dies kann auch ein kundiger Zuschauer tun, sofern er Riffelmischen kann. Das nun einmal gemischte Kartenspiel wird in etwa 4 gleiche Stapel aufgeteilt, diese können von Zuschauern gemischt werden. Ein Zuschauer wählt frei einen Stapel aus und wählt daraus, die Bildseiten zu sich gewandt, eine Karte zügig aus. Diese Karte wird beiseitegelegt. Der Vorführende kann jetzt an Hand der Gedanken des Zuschauers die „Bruderkarte“ herausfinden! –

Hier kannst  Du dem „Verkauf“ freien Lauf lassen.

Vorführung: das wie oben beschrieben vorbereitete und gelegte Spiel wird aus der Schachtel genommen und flüchtig bildoffen dem Publikum gezeigt. Entgegen der obigen Beschreibung wird das Spiel EXAKT in der Mitte getrennt und es werden auch 4 EXAKT gleichgroße Stapel a 13 Karten gebildet! Nun wird das Spiel in der Mitte geteilt. Dies geschieht flüssig und nahezu nebenbei, denn die zwei schwarzen Könige lassen sich mühelos lokalisieren und genau zwischen diesen beiden wird das Spiel getrennt. Der Vorführende hält zwei Stapel Karten, je einen in jeder Hand, in einem Stapel ist ein schwarzer König die unterste Karte, im anderen die oberste. Diese beiden Stapel werden mittels Riffelmischens ineinander gemischt. Das tolle ist: egal wie das Riffelmischen ausgeführt wird: es ergibt sich immer das Selbe Ergebnis. 

Jetzt haben wir ein Kartenspiel mit folgender Eigenschaft: von oben nach unten (also Rückseite nach oben) haben wir 4mal aufeinanderfolgend jeweils 13 Karten, die sich rot schwarz abwechseln und in jeder diese 13 Karten ist jeder Kartenwert EXAKT einmal vorhanden. Nun werden die 4 erwähnten Stapel gebildet. Es werden 4mal EXAKT 13 Karten abgezählt. 6 und 7 oder 3 3 3 4 und 5 5 2, die letzten 13 ergeben sich zwangsläufig. Diese 4 Stapel werden hintereinander nebeneinander abgelegt. Die ersten 13 Karten ergeben Set  ❶, die zweiten 13 Karten ergeben Set❷, die nächsten 13 Set ❸ und Set❹ ergibt sich von alleine. 

Die Sets werden so ausgelegt: ❶  ❷  ❸  ❹. 

1 und 2 gehören zusammen sowie 3 und 4.

Die einzelnen Sets können nun von Zuschauern gemischt werden: darauf achten, dass die Sets Ihre Position wieder erreichen. Der Vorführende bittet jetzt einen Zuschauer sich für einen Stapel zu entscheiden, die Karten bildoffen zu sich durch zu gehen und sich zügig für eine Karte zu entscheiden und diese aus dem Stapel zu entfernen: nur der Zuschauer soll die Karten und die gewählte Karte vom Bild her sehen können. Die restlichen Karten werden an die ursprüngliche Position zurückgelegt.

Der Vorführende erklärt nun, dass er nur durch lesen der Gedanken des Zuschauers die Bruderkarte finden wird: also wenn der Zuschauer das Herz Ass gewählt hat, dann wäre die Bruderkarte das Karo Ass.

Folgende Reihenfolge ist nun einzuhalten: zuerst wird der Stapel aufgenommen, aus dem der Zuschauer seine Karte gewählt hat. Trickreich ist, sich so abzuwenden, dass Du noch erkennst welchen Stapel der Zuschauer wählt.

Du nimmst also den Stapel auf, aus dem der Zuschauer seine Karte gewählt hat. Dem Zuschauer ist nicht aufgefallen, dass sein Stapel jeden Kartenwert nur einmal enthalten hat – wir wissen, dass jeder Kartenwert nur einmal enthalten ist. Gehe nun alle Karten des Stapels (12) schnell von 2 bis Ass im Kopf durch (die Reihenfolge im Stapel wird eine andere sein) und Du erkennst sehr schnell welcher Kartenwert fehlt. Es ist beispielsweise die 5, die fehlt. Du kennst nun den Wert, jedoch nicht die Farbe der Karte die fehlt.

Jetzt nimmst Du den Stapel auf, der zu dem anderen „gehört“: hat der Zuschauer aus Stapel 2 gewählt demnach Stapel 1; hat der Zuschauer aus Stapel 4 gewählt, dann Stapel 3 oder entsprechend. 

In unserem Beispiel ist es  die 5, die fehlt. Die 5, die Du nun siehst hat die entgegengesetzte Farbe, der gewählten Karte! Ist es also eine schwarze Karte, schwarze 5 in diesem Beispiel, dann weißt Du sicher, dass die gewählte Karte eine rote 5 ist.

In den verbliebenen Stapeln ist nun noch eine rote und eine schwarze 5 vorhanden. Es kann also sein, dass Du schon im 3. Set die Bruderkarte findest und das 4. Set gar nicht anfassen musst oder Du kannst nach dem 3. Set sicher sagen, dass die Bruderkarte im verblieben Stapel ist.

Gerne genommen wird folgende Vorgehensweise: das Set von 13 Karten in dem die Karte sicher enthalten sein muss wird in zwei Hälften geteilt: der Zuschauer soll sich die Karten anschauen und es wird jeweils der Stapel eliminiert in dem die Bruderkarte nicht vorhanden ist; danach werden die verbliebenen Karten wieder auf beide Hände verteilt, dem Zuschauer gezeigt: bis nur noch eine Karte vorhanden ist: die Bruderkarte ist nur durch Gedankenlesen gefunden!