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Die Juden nahmen im babylonischen Exil die Sitte an, an wichtigen Gedenktagen der Zerstörung des Königreiches Juda zu fasten; solche Fastentage wurden im fünften Monat gehalten (Zerstörung des Tempels), im siebten Monat (Ermordung Gedaljas), im zehnten Monat (Beginn der Belagerung Jerusalems) und im vierten Monat (Zerstörung der Mauer Jerusalems); vgl. auch Sach 8,19.