Ja
Risiken im Hinblick auf die Wissenssicherheit können insbesondere dann bestehen, wenn Forschungsvorhaben sicherheitsrelevante Technologien, Verfahren oder Erkenntnisse betreffen, die auch für militärische oder andere schädliche Zwecke genutzt werden können. Dies gilt vor allem, wenn im Rahmen internationaler Kooperationen bislang nicht öffentlich zugängliches Wissen, sensible Forschungsdaten oder technische Verfahren an Partner weitergegeben werden sollen, bei denen aufgrund konkreter Anhaltspunkte Zweifel an einer ausschließlich friedlichen Nutzung bestehen. Für die Risikobewertung sind insbesondere der Forschungsgegenstand, die Art und der Umfang des vorgesehenen Wissenstransfers sowie die institutionellen Verbindungen und das Tätigkeitsprofil der beteiligten Partner von Bedeutung. Die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Forschungsgebiet oder die Zusammenarbeit mit Partnern aus bestimmten Staaten begründet dabei für sich genommen noch keine konkreten Sicherheitsbedenken.