4 Schizophrenie, Schemata und Semiotik
Bei "Schizophrenie, Schemata und Semiotik" handelt es sich um einen Vortrag, der im Jänner 2020 in der Grazer Sektion des Vereins für Individualpsychologie gehalten wurde.
In diesem wurde versucht, zu explizieren,
- inwiefern Melanie Klein eine Semiotisierung der Psychoanalyse eröffnet hat,
- welche "Zeichenstruktur" Imagos bzw. Schemata haben (nämlich eine "stagnierte" oder "stagnierende") und
- wie diese dennoch eine Rolle für bzw. in reife(n) Zeichen-Systemen (im Sinne von Charles Sanders Peirce) einnehmen.
Dabei zeigt sich eine interessante Tendenz: Während so genannte
- "Charakter-Störungen" dadurch gekennzeichnet sind, dass Schemata gleichsam zu einer "Klammer" werden, die reife Zeichen "umfassen",
- "dringen" Schemata bei Schizophrenien und wahnhaften Störungen gleichsam in die (reifen) Zeichen ein und besetzen dort Index- oder Ikon-Positionen.
Was das genau bedeutet, wurde im Vortrag bildhaft und auch dia/grammatisch illustriert; diese Illustrationen werden deshalb in einzelnen "Sub-Zweigen" zu diesem Ast hier wiedergegeben.
Und zwar kommentiert mit kurzen Anmerkungen, die in den Notes der einzelnen Zweige zu lesen sind. Und die so die Kern-Thesen, die mit den einzelnen Blättern dargestellt werden, erschließbar machen.
Der Vortrag "Schizophrenie, Schemata und Semiotik" führt mithin aus und fort, was in den beiden Proposals, die in den Ästen 2 und 3 präsentiert werden, angedacht wurde.